Fast Fashion – wie viel Kleidung brauchst du wirklich?
Menschen in Deutschland kaufen im Schnitt 60 neue Kleidungsstücke pro Jahr. Neue Trends und neue Kollektionen führen dazu, dass Kleidung in immer kleineren Abständen neu gekauft und weggeschmissen wird. In der Textil- und Modebranche spricht man von "Fast Fashion". Fast Fashion wird häufig billig produziert und ermöglicht insbesondere eine kurzfristige Befriedigung von Konsumwünschen. Die Kleidungsproduktion hat sich in den letzten 25 Jahren mehr als verdoppelt und es sind alle Anzeichen einer exzessiven und nicht nachhaltigen Entwicklung erfüllt. Vielen Menschen sind die ökologischen und sozialen Folgen der Herstellung von Kleidung nicht bewusst. Und auch wenn sie bekannt sind, spielen sie bei der Kaufentscheidung nur selten eine Rolle (der sogenannte Mind-Behaviour-Gap).

💡Challenge
Suche ein altes Kleidungsstück aus deinem Kleiderschrank, das du nicht mehr trägst.
Gib ihm ein neues Leben, zum Beispiel als Tasche, Haargummi, Lappen, Deko, Geschenkverpackung, dir fällt bestimmt etwas ein.
💡Profi-Challenge
Du willst mehr tun? Organisiere eine Kleidertauschparty. Nutze dafür die Checkliste.
Wie können wir Fast Fashion vermeiden?
-
repariere Kleidung
-
gib nicht-genutzte Kleidung weiter
-
trage deine Kleidung lange
-
miete Kleidungsstücke für einmalige Anlässe (z. B. Konfirmation, Hochzeit, Karneval)
-
kaufe Second-Hand-Kleidung
-
kaufen "organic cotton", also Baumwollprodukte in Bio-Qualität
-
kaufe Textilien mit Siegeln, die Umwelt- und Sozialstandards garantieren