Fair gehandelt – was bedeutet das?
Geld, das aus dem Verkauf von Produkten aus dem Globalen Süden, wie Bananen, Kaffee oder Kakao gewonnen wird, fließt häufig zu großen Teilen an globale Unternehmen und Supermarktketten. Die Landwirtinnen und Landwirte in den Anbauländern hingegen erhalten nur einen sehr geringen Teil des Verdienstes, der kaum zum Überleben reicht.
Fair-Trade-Organisationen wollen dem entgegenwirken, indem sie sich für gerechte Bezahlung und faire Arbeitsbedingungen einsetzen.
Viele Labels achten außerdem auf Umweltschutz bzw. ökologische Nachhaltigkeit. Sie finanzieren soziale Projekte wie den Bau von Brunnen und Schulen und sorgen dafür, dass Landwirtinnen und Landwirte ein Mitspracherecht, z. B. bei Investitionen erhalten.
💡 Tipp: Es ist nicht einfach sich zwischen all den Fair-Trade-Labels zurechtzufinden. Einen guten Überblickt bietet das Material "Quick Check Eine schnelle Orientierung im Label-Labyrinth".
💡 Challenge: Führe eine kleine Marktforschung durch: Welche Fair-Trade-Produkte gibt es in deinem Einkaufsmarkt? Notiere dir die Namen und erstelle eine Liste. Welche Produkte fehlen? Was könnte ergänzt werden? Teile deine Erkenntnisse mit anderen.